Es ist wieder so weit. Die Adventszeit steht vor der Tür. Der Advent ist für viele die schönste Zeit des Jahres. Überall funkeln kleine Lichter, es duftet nach Plätzchen, Zimtgebäck und Glühwein und die Weihnachtsmärke füllen sich. Die Vorfreude auf eine schöne, besinnliche Adventszeit steigt auf. Schneeflocken berieseln die Erde, Kinder erfreuen sich an Schneebauten und Nebel und Eis belegen die Straßen. Es wird immer kälter. Dann, wenn die Nächte immer länger werden, wenn wir uns am Feuer die Hände wärmen, wenn wir nach Geborgenheit und Gemütlichkeit streben, erwarten wir sehnsüchtig die stille und heilige Nacht. Ein Hauch von Tannenduft, vermischt mit einer Orangen- oder Apfelnote. Wer liebt es nicht? Der Nussknacker bereitet uns wieder viel Freude und kommt zu vollem Einsatz. Die Wartezeit bis Weihnachten verkürzen wir uns und vor allem den aufgeregten Kindern mit vielen schönen Bräuchen. Zum Advent gehören der süß gefüllte Adventskalender, der Adventskranz mit vier Kerzen für jeden Sonntag im Advent sowie unzählige Lichterketten und Lichterbögen in den Fenstern. Das bringt uns in die richtige Weihnachtsvorfreude! Im Advent haben wir Zeit, die Wohnung weihnachtlich zu schmücken und in der erleuchteten Stadt nach Geschenken für unsere Lieben Ausschau zu halten. Besinnlich stellen sich die Menschen jedes Jahr die gleiche Frage: Warum feiern wir Weihnachten? Wir erfreuen uns daran, dass es uns im Grunde genommen gut geht und lassen das Jahr Revue passieren. Die Adventszeit steht nicht nur für alljährliche Rituale und für die Zeit der großen Gefühle; sie steht ebenso für das neugierige und erwartungsvolle Kind in uns, welches nach Geborgenheit und Familie schreit und sich neben Kerzenschein an Wärme und Liebe erfreuen will. Erstmals erwähnt wird der Advent im 4. Jahrhundert. Damals fasteten Gläubige einige Wochen lang, taten Gutes und besuchten häufig Gottesdienste. So bereiteten sie sich auf Weihnachten vor. Der Begriff Advent kommt aus dem Lateinischen und heißt übersetzt “Ankunft”: Christen warten im Advent auf die Ankunft des Sohnes Gottes. Im 16. Jahrhundert wurde der Advent von der Kirche offiziell auf vier Sonntage vor Weihnachten festgelegt. Der Advent beginnt mit dem ersten dieser vier Sonntage. Mit dem 1. Advent beginnt offiziell auch das Kirchenjahr.
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Es wird erzählt, dass der Hamburger Theologe und Erzieher Johann Hinrich Wichern (1808-1881) den Adventskranz im Jahr 1839 “erfunden” hat. Er hatte sich einiger Kinder angenommen, die in großer Armut lebten und zog mit ihnen in ein altes Bauernhaus, das “Rauhe Haus”, um die Kinder dort zu betreuen. In der Adventszeit fragten die Kinder immer wieder, wann denn endlich Weihnachten sei, und so baute Wichern aus einem alten Wagenrad einen Holzkranz mit 19 kleinen roten und 4 großen weißen Kerzen. An jedem Werktag wurde eine kleine rote Kerze angezündet, und an den Adventssonntagen kam je eine große weiße Kerze hinzu, so dass die Kinder daran sehen konnten, wie viele Tage es noch bis zum Weihnachtsfest waren. Dieser Ur-Adventskranz hatte also viel Ähnlichkeit mit unseren modernen Adventskalendern, nur dass er keine Schokolade enthielt. Von den 23 Kerzen sind heute noch 4 Kerzen übrig, die an den Adventssonntagen angezündet werden – die Intention ist aber die selbe geblieben: die freudige Erwartung des Weihnachtsfestes.

Oder Sie kreieren ein Adventsarrangement aus frischen Blumen in kleinen Glasvasen, kombiniert mit Kerzen in passenden Farben. Hübsch sehen auch Mini-Topfpflanzen wie Weihnachtssterne oder Alpenveilchen auf einer Glas- oder Edelstahlplatte zusammen mit Kerzen und Weihnachtsdekoration aus.



