Der Winter scheint, für den Moment, seine Kraft verloren zu haben. Die Natur wechselt ihr Aussehen mit einer Geschwindigkeit, die einen Staunen lässt. Vor ein paar Wochen dominierten Schneemassen unser Land und heute haben wir bereits die ersten Frühlingsboten gesehen.
Und doch ist es jetzt eigentlich noch zu früh für den Frühling, denn in der Regel holt sich der Winter nun nochmal die Kraft, um Anfang März nochmals seine Muskeln spielen zu lassen.
Geniessen wir doch einfach diesen kurzen Vor-Frühling, wir können zum Glück gar nichts ändern.

Eigentlich ist das kleine Schneeglöckchen (Galanthus nivalis) aufgrund seiner geringen Größe relativ unscheinbar. Aber trotzdem besitzt das kleine Zwiebelblümchen einen echten Kultstatus. In England steht der weiße Zwerg im so genannten “Galanthus Galas” im Mittelpunkt.
Aber auch hierzulande freut man sich, wenn die zerbrechlich wirkenden Schneeglöckchen in Scharen aus dem kargen Boden blicken oder durch die Schneereste ragen. Denn dann kann man auf ein Nahen des Frühlings hoffen.
Übrigens gehört der typische Winterblüher zu den Amaryllis-Gewächsen und ist giftig. Der Galanthus trotzt der Kälte und blüht schon, während viele andere Pflanzen noch in der Winterruhe sind.
Freuen wir uns in absehbarer Zeit noch viele weitere Frühblüher begrüßen zu dürfen!
Haben Sie gewusst, dass Primus, die lateinische Bezeichnung für Primeln, “der Erste” bedeuted? Das sind sie auch jedes Jahr wieder ab Januar, wenn die Primeln wieder zahlreich im Gartencenter in den Verkauf kommen. Auch wenn der Winter uns noch fest im Griff hat, läuten die Primeln unmissverständlich den Frühling ein.
Falls Sie jetzt schon Primeln kaufen, sind Sie aber bitte vorsichtig. Werden die Primeln im Laden bei Zimmertemperatur (ca. 20 Grad) gehalten, ertragen sie keinen Frost. Am Besten stellen Sie die Primeln im Haus an einen hellen oder leicht sonnigen Platz. Sind die Primeln aus dem ungeheizten Gewächshaus, können Sie es wagen, die kleinen Schönheiten draussen hinzustellen. Wählen Sie einen geschützten Standort. Temperaturen bis knapp unter die Nullgradgrenze sollten sie aushalten. Wird es wirklich frostig, nehmen Sie die Pflanzen rein uns stellen Sie an einen kühlen und hellen Ort. Wenn es wieder wärmer wird, können Sie an Ihren angestammten Platz zurück.








