Duftende Blumen und Parfüm

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Haben Sie sich jemals von dem süßen Duft einer Blume einfangen lassen – der frischen Duft am Morgen, ein süßer Duft eines sonnigen Tages oder sogar vom leichten Geruch  einer kleinen Nachtbrise …?

Zurück in der Zeit
Bereits in der Jungsteinzeit haben sich Menschen mit Gewürzen und Essenzen eingerieben. Ägypter, Griechen und Römer liebten Parfums und schon vergleichsweise hochwertige Düfte. Weniger beliebt waren Parfums im Mittelalter, da sie als teuflische Versuchung galten. Ein glanzvolles Comeback gelang den Düften dann i der Renaissance. Monarchen, die oberen Mittelklasse, Kaufleute – alle wollten sie Parfums haben. Im 18. Jahrhundert gab es sogar neben Parfüm  für  den Körper auch Düfte für die Haare, die Kleidung und Accessoires. Der Parfümhandel blühte, erlaubt die Entwicklung neuer Techniken und ebenso wie der Handel mit Gewürzen, half es dabei neue Gebiete und Kulturen zu entdecken. Die Parfümindustrie erlebt ein phänomenales Wachstum mit der Vermischung von natürlichen Essenzen mit synthetischen aromatischen Moleküle, deren Ziel ist war, die Produktionskosten zu reduzieren und bestimmte Arten von Blumen und Pflanzen weniger zu beanspruchen. Traditionell blieb es aber dabei, dass Blumen als das Non-Plus-Ultra für die Kreation der besten Parfums galten: Rosen, Jasmin (am beliebtesten), Tuberose, Iris, Veilchen, Orangenblüten, Mimose, Lavendel, Ylang-Ylang,etc.

Duftentdeckung
Die Wahrnehmung eines Duftes geschieht in drei Phasen. Man unterscheidet hierzu Kopfnote, Herznote und Basisnote. Die Kopfnote spricht den ersten Geruchseindruck an, die sofortige Reaktion unseres Geruchssinns. Es ist in der Regel ein milder Duft, der schnell verdunstet (Zitrusfrüchte, Eukalyptus, Bergamotte, einige florale Noten). Die zweite Phase in der Wahrnehmung eines Parfums bzw. Duftes ist die Herznote. Wie der Name schon sagt, ist dieser Teil das Herz des Duftes – die Wahrnehmungsdauer reicht von einigen Minuten bis zu mehreren Stunden. Die Basisnote sind sehr persistente anhaltende Düfte, die noch lange nach dem Auftragen auf der Haut und manchmal mehrere Monate auf der Kleidung oder im Gewebe bleiben.

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Biologische Uhr
Pflanzen und duftenden Blumen haben fast eine „biologische Uhr“. Einige fühlen sich gut am Morgen, andere am Abend oder in der Nacht. Kombinieren Sie diese Pflanzen und Blumen in einem sich ergänzenden Mix in einem Gefäß oder im Garten. Zusätzlich zu der Farbharmonie, entsteht aucheine ununterbrochene Harmonie der Düfte im Laufe des Tages: Lilie-Duft diffundiert kontinuierlich; Nelke erscheint um die Mittagszeit, am Nachmittag Geißblatt und Datura, am Nachmittag Heliotrop, Mauerblümchen, Phlox und Wicken.

Top 10 der duftenden Blumen
• Geißblatt
• Hyazinthe
• Freesien
• Glycin
• Jasmine
• Lilie
Lavendel
• Gardenie
• Flieder
Rosen

Die größten Parfümeure wurden von der biologischen Uhr der Blumen und Pflanzen inspiriert, um einem Duft Leichtigkeit als auch Tiefe zu geben. Um nur einige Beispiele zu nennen: “Diorissimo” von  Dior basiert auf Maiglöckchen; bei “Air du temps” von Nina Ricci ist es die Nelke und “Amarige” von Givenchy waere ohne Orangenblüten aufgeworfen.

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