Gedanken zum Muttertag

Jeder Mensch hat eine Mutter. Das ist doch selbstverständlich, sagen Sie? Stimmt, aber ist es auch selbstverständlich, etwas so Selbstverständliches wie eine Mutter als selbstverständlich zu betrachten? Natürlich nicht, werden Sie sagen, das tut ja auch niemand. Wirklich nicht?

Wann haben Sie Ihrer Mutter das letzte Mal gesagt, dass Sie sie lieb haben? Wann haben Sie ihr das letzte Mal gezeigt, dass Sie ihr dankbar sind für alles, was sie für Sie getan hat und vielleicht immer noch tut? Zum letzten Muttertag?! Oder noch nicht mal dann?

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Von Kindern, besonders wenn sie noch klein sind, hören Mütter oft „Ich hab dich so lieb, Mama!“ oder „Du bist die liebste Mami der Welt!“. Mütter werden zum Dank gedrückt, umarmt und geküsst, solange ihre Kinder das noch nicht als peinlich empfinden. Mit zunehmendem Alter lassen diese Liebesbekundungen oft nach, sowohl die verbalen als auch die körperlichen. Mütter sind nun mal für ihr Kinder da, das ist ihre Natur. Sie können gar nicht anders, als ihre Kinder zu umsorgen, sich um sie zu sorgen und im Zweifelsfall selbst zurückzustehen, wenn es um das Wohl ihrer Lieben geht. Muss man ihnen dafür extra danken, wenn es doch „normal“ ist, dass sie so sind? Selbstverständlich! Aber wie und wann? Am Muttertag?!

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jarvis-anna-cp-89187Der Muttertag hat seinen Ursprung in einem persönlichen Gedenktag der Amerikanerin Anna Marie Jarvis. Sie führte am 12. Mai 1907, dem Sonntag nach dem zweiten Todestag ihrer Mutter Ann Maria Reeves Jarvis, die schon 40 Jahre zuvor ein Mitglied der amerikanischen Frauenbewegung war, ein Treffen, das Memorial Mothers Day Meeting, in ihrer Methodistengemeinde durch. Im Jahr darauf wurde auf ihre Initiative am zweiten Maisonntag eine Andacht zu Ehren aller Mütter in ihrer Kirche gehalten. Vor der Kirche ließ sie 500 weiße Nelken in Gedenken an ihre verstorbene Mutter an andere Mütter austeilen. In der Folgezeit setzte sich Anna Jarvis durch Briefe und Aufrufe an Politiker, Geschäftsleute, Geistliche und Mitglieder der Frauenbewegung für die Einführung eines offiziellen Muttertages ein und hatte schon bald Erfolg damit. Im Jahr 1909 wurde der Muttertag schon in 45 amerikanischen Bundesstaaten gefeiert. Am 08. Mai 1914 beschloss der US Kongress, den zweiten Sonntag im Mai per Gesetz zum nationalen Feiertag zu erklären. Die bald einsetzende Kommerzialisierung des Muttertages mit Ausgaben für Geschenke, die nur noch von denen zu Weihnachten übertroffen wurden, widerstrebte Anna Jarvis, und sie lehnte sich öffentlich dagegen auf. Anna kämpfte unter Einsatz ihrer gesamten Kraft und ihres Vermögens für die Abschaffung des Muttertages, dessen Grundgedanken sie durch die Kommerzialisierung pervertiert sah. Der Kampf war aussichtslos;  Anna Jarvis starb 1948 völlig verarmt und erblindet, ohne jemals eigene Kinder bekommen zu haben. Der Muttertag, das zentrale Thema ihres Lebens, hat sie überlebt. Zu mächtig waren die wirtschaftlichen Interessen geworden; ein Millionengeschäft wird nicht abgeschafft.

In den darauffolgenden zehn Jahren setzte der Muttertag seinen Siegeszug nach und durch Europa fort. 1923 führte der Verband deutscher Blumengeschäftsinhaber den Muttertag durch Schaufensterplakate mit der Aufschrift „Ehret die Mutter“ in Deutschland ein. So war dieser Feiertag hierzulande von Anbeginn ein Tag, an dem Blumen geschenkt wurden. In Zeiten des Nationalsozialismus wurde der Mutterkult als Teil der NS Propaganda missbraucht, aber nach Gründung der Bundesrepublik kehrte der Muttertag wieder zum ursprünglichen Grundgedanken, den Müttern mit Blumen für ihre Liebe und ihren Einsatz zu danken, zurück. Der Muttertag ist in Deutschland kein gesetzlicher Feiertag, sondern findet nach einer Übereinkunft der deutschen Floristenverbände am zweiten Sonntag im Mai statt. In Deutschland hat das Schenken zum Muttertag glücklicherweise nicht solche Formen angenommen wie in den USA, wo die geschätzten Aufwendungen pro beschenkter Mutter bei rund 140 US Dollar liegen; nur zu Weihnachten bekommen Mütter in Amerika teurere Geschenke. Trotzdem ist der Muttertag für den Blumenhandel der umsatzträchtigste Tag des Jahres.

Natürlich werden auch andere Geschenke zum Muttertag verschenkt, Parfum, Schokolade oder andere Aufmerksamkeiten, aber der Blumenstrauß bleibt das beliebteste Muttertagsgeschenk. Warum ist das so?

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Mit Blumen kann man Gefühle ausdrücken, sie sind lebendig, farbenfroh und jede Frau mag sie. Mit Blumen kann man einfach nichts falsch machen. Sie sind für jeden erschwinglich, leicht zu beschaffen und sogar für Mütter, die nicht in der Nähe leben, das perfekte Geschenk, um zu sagen „Ich hab dich lieb! Danke, dass es dich gibt!“ Wir von EuroFlorist helfen Ihnen dabei, Ihrer Mutter diese Gefühle zu übermitteln, wenn sie am Muttertag nicht bei ihr sein können. Suchen Sie einfach in unserem Webshop einen der wunderschönen Sträuße und eventuell eine kleine Extra-Aufmerksamkeit wie Sekt oder Schokolade aus, geben einen liebevollen Kartentext im dafür vorgesehenen Feld ein, und mit ein paar Klicks machen Sie Ihrer Mutter eine große Freude. Rufen Sie doch Ihre Mutter an diesem Tag einfach mal an, dann werden Sie erleben, wie sehr Ihnen Ihre Überraschung gelungen ist – und Ihre Mutter hat doppelten Grund zur Freude.

Natürlich sollten Sie es nicht bei diesem einen Mal im Jahr belassen, Ihrer Mutter Ihre Wertschätzung mitzuteilen. Aber der Muttertag ist der Tag des Jahres, an dem die Gelegenheit perfekt ist. Denn auch wenn sie es nie zugeben würden – die meisten Mütter haben eine gewisse Erwartung an diesen Tag – und Sie wollen doch Ihre Mutter nicht enttäuschen?!

Hier können Sie Blumen zum Muttertag versenden

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Quellen: Wikipedia, Der Tagesspiegel 11.05.2007
Fotos: Flickr, dpa, EuroFlorist
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