Einblicke unserer Praktikantin Laura

Für zwei Wochen schnupperte unsere Praktikantin Laura bei Euroflorist Büroluft und schildert hier ihre Eindrücke:

Praktikantin Laura mit ihrem Blumenstrauß
Laura mit ihrem Blumenstrauß „Spätsommer-Traum“ aus unserer Dankeschön Kategorie

Hi, ich bin Laura, komme aus Deutschland und habe ein Praktikum bei Euroflorist in Amsterdam gemacht. Um einen guten Eindruck bei meinen Kollegen zu hinterlassen habe ich eine heimische Spezialität, die “Leipziger Lärchen” mitgebracht. Dessen Bekanntheit reichte offenbar nicht bis Amsterdam, denn Google wurde fleißig nach dieser Delikatesse befragt. Offensichtlich schien das Mitbringel aus der Heimat gut gemundet zu haben, denn ehe man sich versah waren sie aufgegessen. Augenscheinlich war auch, dass die Niederländer einen Hang zu Koffein haben, denn eine defekte Kaffeemaschine löste unter meinen Kollegen regelrecht eine Massenpanik aus. Doch eine vorübergehende Lösung brachte den Büroalltag wieder in Ordnung.

Falls Sie es noch nicht wussten, die Niederlande sind nicht gerade für ihr schönes Wetter bekannt. Deshalb verspüren ihre Bewohner schon ab 25°C Hochsommergefühle, was mit einem kühlen Eis gefeiert werden muss!

Im Zuge meines Praktikums wurde ich in eine kunterbunte Gruppe aus Franzosen, Deutschen, Niederländern usw. geworfen. Bürosprache ist jedoch vorwiegend Niederländisch und Englisch. Daher erwieß sich die Kommunikation für mich als eine Art Hindernisparcour, denn nur Wenige wollten oder konnten sich mit mir auf Deutsch unterhalten. Jedoch kann ich nun stolz sagen, dass ich Englisch und Französisch gesprochen habe.

Beinahe täglich hatte ich ein Gespräch mit Mitarbeitern von Euroflorist vor Ort oder via Skype mit dem Büro in Großbritannien. So wurden mir im Groben die einzelnen Aufgaben vorgestellt. Falls ich zum Ende der Besprechung nach meiner Meinung zu etwas gefragt wurde und ich genau hierzu keine Antwort fand, haben sich alle die Zeit genommen und es mir von Neuem erklärt. Ansonsten gab es viele Gelegenheiten Mitarbeiter kennen zu lernen, mit denen ich kein Gespräch geplant hatte. Mit ihnen konnte mich kurz über ihre Berufsfelder unterhalten. Um meine Muttersprache nicht ganz zu vergessen, durfte ich einige Blogbeiträge auf Deutsch schreiben, musste diese dann jedoch noch übersetzen. Hierbei erwieß sich Google Übersetzer als ein treuer Freund.

Besonders toll fand ich es, dass meine Meinung gefragt und sehr erwünscht war. Ich konnte mich aktiv einbringen und Vorschläge vortragen (beispielsweise was ich auf der Webseite ändern würde). Persönlich hat es mich sehr überrascht, wie unwahrscheinlich schwierig es ist für Blumensträuße einen kreativen Namen und eine passende Beschreibungen zu finden. Allgemein ist mir im Laufe des Praktikums bewusst geworden, dass einige Aufgaben, die zunächst simpel klingen, sich als sehr schwierig erweisen können. Zum Glück gab es im Büro die Möglichkeit sich kurz mit einer Partie Tischtennis abzulenken.

Also was habe ich gelernt? Für mich stand die Verbesserung meines englischen Wortschatzes auf jeden Fall im Vordergrund. Mit Stolz kann ich behaupten, dass ich einige neue Vokabeln gelernt habe, wobei ich sagen muss, dass das Wort „floral foam“ (übersetzt: Steckschaum) nicht unbedingt überlebensnotwendig ist.

Des Weiteren verstehe ich nun die Komplexität eines solch großen Unternehmens wie Euroflorist besser und habe einen guten Einblick in die unterschiedlichen Berufswelten erhalten. Es war sehr spannend zu sehen was hinter den Kulissen passiert und mit welchen Programmen gearbeitet wird. Bestimmte Berufsfelder kann ich nun komplett von meiner Wunschliste streichen und einige Neue sind dazu gekommen.

Allgemein war dieses Praktikum eine tolle Erfahrung und ich hatte nebenbei die Gelegenheit die  Niederlande zu erkunden und verschiedene Städte zu besuchen. Gerne würde ich nächstes Jahr wieder nach Amsterdam kommen und ein Praktikum absolvieren um weiter an meinem Englisch zu feilen und wieder in solch einem tollen Team zu arbeiten.

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