Zyklamen, das Alpenveilchen

Der Herbst mit seinen atemberaubenden Farben und Blumen ist da. Eine wunderbare Jahreszeit, in der man Alpenveilchen an vielen Orten der Natur (Garten, Wald) blühen sehen kann. Alpenveilchen sind ausdauernde Knollenpflanzen, kommen in etwa 23 verschiedenen Arten vor und sind vor allem in der Mittelmeerregion sowie Asien zu finden. Nach Europa kam das Alpenveilchen im sechzehnten Jahrhundert und wurde damals besonders in den botanischen Gärten von Königin Elisabeth I. von England angebaut.

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Die Blätter von Alpenveilchen sind besonders durch ihre meliert weißen Gesichter auffällig. Die Blätter wachsen in Kreisen, in denen hübsche Blumen entstehen die auf einem dünnen Stiel “balancieren”. Die Blumenfarbe kann Rot, Weiß, Rosa oder gemischt sein.

Wenn Alpenveilchen direkt im Garten gepflanzt werden, bekommt ihnen der Schatten von Bäumen sehr gut und sie benötigen nur wenig Pflege. Entfernen Sie einfach verwelkten Blüten und Blätter und sorgen sie für einen gemäßigten Lichteinfall. Alpenveilchen lassen sich in vielen Blumenläden finden, da sie beliebte Zierpflanzen. Ihre leuchtenden Farben sorgen für gute Laune, bringen einen Hauch von Glück und Licht während der langen Wintertage. Die Blütezeit dauert 1 bis 2 Monate.

Pflege

Alpenveilchen mögen keine überheizten Räume und brauchen Luft, frische Luft! Dementsprechend ist das Alpenveilchen vor allem eine Outdoor-Pflanze, die ohne ein Mindestmaß an Sonne nicht gut gedeihen kann. Doch ein Platz am Fenster mit frischer Luft und gedrosselter Sonneneinstrahlung lebt sie auch drinnen gut. Daher platzieren Sie es oft auf der Fensterbank oder Balkon – bei Tag oder auch bei Nacht, wenn die Temperaturen nicht zu niedrig sind. Doch sobald der erste Frost kommt, ist es besser, dass Alpenveilchen nicht draußen zu lassen.

Die perfekte Bewässerung ist oft der Schlüssel für die Stärke des Alpenveilchens, welches überschüssige Feuchtigkeit hasst. Bitte lassen Sie kein Wasser im Topf oder auf dem Teller des Alpenveilchens. Wenn Sie wässern, dann vermeiden Sie es, das Wasser direkt in das Zentrum der Blumen zu Gießen. Wässern sie gefühlvoll die Erde drumherum. Das Hauptrisiko bei unsachgemäßer Bewässerung ist das Verfaulen und die Entwicklung von Bakterien, die tödlich für die Pflanze sein können. Überschüssige Feuchtigkeit und Hitze sind die Hauptursachen für die Entwicklung der Bakterien, dem Feind # 1 Ihres Alpenveilchens. Es wird auch dringend empfohlen, verwelkte Blüten durch kräftiges Ziehen vom Stiel zu entfernen.

Warnung: Alpenveilchen enthält Cyclamin-Gift und kann zu Übelkeit und Erbrechen führen. Die größte Konzentration von der giftigen Stoffe liegt in der Knolle.

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Wussten Sie,…

…dass das Alpenveilchen in Japan die heilige Blume der Liebe ist!

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